Grundwasser-Consulting und Risiko-Services

Unser Leistungsspektrum im Detail

Erkundung und Bewertung von Boden- und Grundwasserverunreinigungen

Betriebshistorische Recherche Konzeption von Untersuchungsprogrammen (zielgerichtetes Vorgehen) Technische Erkundungen (Bohrungen - Probennahme - Analytik) Bewertung und Gefährdungsabschätzung

Erstellung von Sicherungs- und Sanierungskonzepten

Wir entwickeln maßgeschneiderte Lösungen unter Berücksichtigung der ökologischen und ökonomischen Belange. Grundlage unserer Konzepte ist die gutachterliche Erfahrung aus über 3.000 bearbeiteten Projekten und die Kenntnis der praxisbewährten und innovativen Verfahren zur Sicherung/Sanierung. Sanierungsuntersuchung Grundwasserströmungs- und Transportmodelle (FEFLOW, MODFLOW) Sanierungsplan nach BBodSchG Umweltbilanzierung nach BBodSchG Machbarkeitsstudien Feasibility Studien Kosten-/Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen

Sanierungsmanagement

Erstellung von Leistungsverzeichnissen zur Einholung von Angeboten Auswertung von Angeboten – Preisspiegel Empfehlungen für Auftragsvergabe Fachbauleitung / Bauüberwachung / Dokumentation / Rechnungsprüfung Gutachterliche Betreuung von laufenden Sanierungsvorhaben (Kontrolle, Dokumentation, Optimierung) Öffentlichkeitsarbeit

Optimierung von Sanierungsvorhaben

Durchführung von Audits zur Prüfung des eingesetzten Verfahrens Entwicklung von Konzepten für das optimale Verfahren (technik- und kostenorientiert)

Beweissicherungsverfahren

Erstellung von geeigneten Programmen zur Klärung der Sachlage Durchführung und Auswertung der Untersuchungen unter Anwendung der eigenen umfangreichen Erfahrung und der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse (z. B. Isotopenuntersuchungen). Beispielhafte Themen: Zeitliche Eingrenzung der Entstehung von Verunreinigungen des Bodens/Grundwassers Identifizierung von Verursachern von Grundwasserverunreinigungen

Öffentlich-rechtliche Verträge

Bei Vorhaben zur Boden- oder Grundwassersanierung gewinnen öffentliche-rechtliche Verträge zur Erzielung der erforderlichen rechtlichen Sicherheit für die Vertagspartner zunehmend an Bedeutung. Wir besitzen große Erfahrung bei der Erarbeitung dieser Verträge und bieten Ihnen unsere Unterstützung an. Wichtige Punkte solcher Verträge sind: Definition der Ausgangssituation Konzept zur Untersuchung/Sicherung/Sanierung Zeitplanung und Sanierungsziele Kriterien für das Erreichen der Sanierungsziele (Abschluß des Vorhabens) Dokumentation

Wasserwirtschaft und Hydrogeologie

Planung und Durchführung hydrologischer und hydrogeologische Untersuchungen Erfassung, Auswertung und Optimierung von Grundwasseraufschlüssen Standortermittlung für neue Brunnen/Drainagen und Abwehr-/Sanierungsbrunnen Auslegung von Entnahmesystemen Grundwasserströmungs- und Transportmodelle (FEFLOW, MUDFLOW) Ausweisung von Trinkwasserschutzgebieten Grundwasserinformationssysteme Konzeption von Schutzstrategien für Wasserwerke

Grundwasserströmungs- und Transportmodell

Die numerische Modellierung der Grundwasserströmung dient der Beurteilung von Grundwasservorkommen. Die Modellergebnisse ermöglichen Aussagen über den Grundwasserhaushalt, den Grundwasserspiegel und den Grundwasserabfluss. Stofftransportmodelle bauen auf den Strömungsmodellen auf. Sie liefern Informationen über die Ausbreitung von gelösten Stoffen oder von Stoffen in Phase. Die Grundwassermodellierung ist heute als ein weit verbreitetes und wichtiges Werkzeug in hydrogeologschen Fragestellungen. Eine Reihe von Fragestellungen im Bereich der Grundwasser-bewirtschaftung (Wasserhaushaltsberechnungen), der Sanierungsplanung (hydraulische Sanierungen, Reaktive Systeme), der Deponieplanung (Infiltrations- und Emissionsprognosen) und des Grundbaus (z. B. Baugrubenentwässerung, Standsicherheitsberechnungen) sind ohne numerische Grundwassermodelle nicht mit hinreichender Verlässlichkeit zu beantworten. Darüber hinaus ist es mit Hilfe der Grundwassermodellierung möglich, vielfältige hydrogeologische Problemstellungen zu lösen und Auswirkungen von verschiedenen Szenarien langfristig zu prognostizieren (z. B. Monitored Natural Attenuation). Die Mitarbeiter der DSC beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der Modellierung von Grundwasserströmungen und der Simulation von Stofftransport. Es werden mehrere Standorte mit zum Teil sehr komplexen hydrogeologischen Verhältnissen bearbeitet. Diese weitrechenden Erfahrungen können Sie bei der Findung von optimalen Lösungen für Ihre Fragestellungen wirkungsvoll unterstützen. Weitergehende Infos finden Sie hier.

Geo-Informations-Systeme (GIS)

Die gebietsmäßige Darstellung von Daten gewinnt an Bedeutung. Raumbezogene Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Verwaltung werden zunehmend mit der Unterstützung durch GIS getroffen. Wir arbeiten mit den Programmen der ARC-VIEW-Gruppe von ESRI. Die vielseitig einsetzbaren GIS ermöglichen die Visualisierung von Daten und Entwicklungen. Interessant ist auch die Verknüpfung von GIS und Datenbankmanagementsystemen. Wie folgende Anwendungsbeispiele zeigen, ist der Einsatz von GIS nicht auf „reine Geo-Daten“ beschränkt: Raumbezogene Darstellung von: Hochwasserereignissen Erdbebenhäufigkeiten und Risiko-Klassifizierung von Erdbeben Klimasituationen und Klimatrends Lagerung von wassergefährdenden Stoffen in Industrieunternehmen Gebäudebestände (Facilities Management) Unfallverteilung von KFZ-Schäden unter regionalen Aspekten Mit GIS gewinnen Sie beispielsweise Transparenz für: Risikobewertungen Marketing-Strategien (Geomarketing) z.B.: Definition von Einzugsgebieten Analyse von Filialen Erstellung von Kundenprofilen Unternehmerische Entscheidungsfindungen (FIS: Führungs-Informations-Systeme) z. B.: Bestimmung der optimalen Anzahl und Struktur von Zeitungen unter regionalen Aspekten Planung und Koordination von Franchising-Konzepten Kapazitätsoptimierung des Außendienstes

Datenbankmanagementsysteme (DMS)

Für die Datenverwaltung bei größeren Projekten ist die Anwendung von Datenbankmanagementsystemen ein unverzichtbares Instrument. Wir unterstützen Sie beim Aufbau solcher Systeme und bieten Ihnen die Datenpflege an. Die von uns eingesetzte Software baut auf den Datenbanken MS-ACCESS oder ORACEL auf. DMS ermöglichen u. a.: Verwaltung großer Datenmengen in einer zentralen Datenbank Effizientes zeitsparendes Verwalten/Bearbeiten großer Datenmengen Schneller Zugriff auf die gewünschten Daten Auswertung von Daten (Tabellen, Grafiken, gebietsmäßige Darstellungen) Unterstützung von Grundwassermodellen und Geo-Informations-Systemen (GIS)

Entwicklung von Standortsicherungskonzepten (SSK)

Seit einigen Jahren gewinnen die sich durch einen integralen Ansatz auszeichenden Standortsicherungskonzepte (SSK) zur sinnvollen Bewältigung von Grundwasserverunreinigungen für größere industrielle Gebiete zunehmend an Bedeutung. Ausgehend von Großstandorten der chemischen Industrie werden SSK zunehmend auch für Standorte anderer Branchen entwickelt. Wir besitzen jahrelange Erfahrung bei der Erarbeitung von SSK. Als wichtige Instrumente zur Entwicklung von SSK kommen Grundwassermodelle und Datenbankmanagementsysteme zur Anwendung. Wichtige Themen für SSK lauten: Betriebshistorische Daten Hydrogeologische Situation Grundwassermonitoring Migrationskontrolle von Wasserinhaltsstoffen Kontrolle höherwertiger Schutzgüter in der Umgebung Entwicklung von sinnvollen Konzepten von Sicherungs-/Sanierungsmaßnahmen unter einem integralen Ansatz Abstimmung verschiedener Sicherungs-/Sanierungsmaßnahmen unter einem integralen Ansatz

UVP-Studien

Nach dem UVP-Gesetz ist bei größeren Bauvorhaben die Durchführung von Umweltverträglichkeitsprüfungen erforderlich. Dabei werden die möglichen Auswirkungen dieser Vorhaben auf Natur und Landschaft untersucht. Wir haben in den letzten Jahren verschiedene UVP-Studien erstellt. Dabei handelte es sich um Vorhaben der Mineralöl- und Chemieindustrie.

Umweltrisikoanalysen

Analyse der von umweltrelevanten betrieblichen Anlagen ausgehenden Risiken unter Berücksichtung von: Standortsituation Direktes Umfeld Produktionsabläufe Lagerung Transport Abwasser Abluft Abfall/Entsorgung Rechtliche Situation Organisation

Environmental Due Diligence Audit (EDDA)

Bei Unternehmensverkäufen, -zusammenschlüssen oder -ausgliederungen ist die Durchführung einer Due Diligence erforderlich. Teil dieses Prozesses ist die sogenannte „Environmental Due Diligence Assessment“ (EDDA). Bei der Durchführung einer EDDA orientieren wir uns an dem amerikanischen Standard für eine „Environmental Risk Asssessment“ in entsprechend abgewandelter Form (ASTM E 1527-94). Generell unterscheidet man in diesem Prozess zwei Phasen, wobei es sich bei der ersten Phase um eine beprobungslose Recherche auf der Grundlage verfügabrer Informationen handelt. Beprobungen sind explizit in der zweiten Phase vorgesehen. Zur besseren Abschätzung der Wahrscheinlichkeit, ob zukünftig Sanierungsbedarf auf einem zu bewertenden Gelände gegeben ist oder nicht, wird dann im Anschluß an eine Phase I-Untersuchung ein entsprechendes Konzept vorgeschlagen, auf dessen Grundlage die EDDA-Phase II erarbeitet werden soll. Das Ziel der EDDA besteht in der Ermittlung der finanziellen Auswirkungen von Umweltlasten in Form von Kaufpreisabschlägen oder der Bildung von Rückstellungen.

Weitere Leistungen auf Anfrage, z. B.:

Technisches Risk Management Risikoanalysen (UHG-Anlagen, Produkte) Betriebsbesichtigungen und –Berichte Bearbeitung von Umwelt-, KH- und Produktschäden Audits zur Prüfung von Methoden zur Boden- und Grundwassersanierung Konzeptionierung von Verfahren zur kostenoptimierten Sanierung Beratung bei altlastenrelevanten Versicherungen (Eigenschaden- und Drittschadenversicherungen, Bodenkasko, Clean Up Policy etc.) Beratung bei Fragen zum Bilanzschutz bei Investorenprojekten (Neunutzung von altlastenbehafteten Liegenschaften) Monetäre Bewertung von Liegenschaften (Grundstücke, Immobilien)

Tauw-Portfolio

Einen Überblick über das umfassende Leistungsspektrum der Tauw GmbH erhalten Sie unter www.tauw.de