Grundwasser-Consulting und Risiko-Services
Fachgebiet - Gebäuderückbau und Flächenrecycling
Nach den gesetzlichen Bestimmungen ist bei Abbruchmaßnahmen eine gesonderte Erfassung von Baustoffen sowie die Trennung von kontaminierten und unbelasteten Materialien Pflicht. Der Abbruch eines Gebäudes mit Abrissbirne und Sprengkommando gehört damit der Vergangenheit an. An ihre Stelle rücken Maßnahmen, die eine "sensible" Demontage bis auf den früheren Rohbau mit anschließendem Abbruch gewährleisten.
Ziel des Rückbaues ist es, eine möglichst sortenreine Erfassung der verwertbaren Anteile, der Störstoffe und der als besonders überwachungsbedürftig eingestuften Abfälle zu erreichen. Kurz gesagt die verwendeten Baumaterialien zu trennen und in die entsprechenden Verwertungs- und Entsorgungsschinen einzuschleusen.
Ein entsprechend konzipierter und minutiös geplanter selektiver Rückbau eines Gebäudes bis auf den ursprünglichen Rohbau mit anschließendem Abbruch der Restsubstanz muss in jedem Stadium der Ausführung gewährleistet sein.
Die Rückbau-Teams der DSC bestehen aus Geologen und Bauingenieuren, die über viele Jahre bei Rückbaumaßnahmen von Industrieanlagen und Gebäuden umfangreiche Erfahrungen gesammelt haben. Von der Ersterkundung über die erforderlichen Planungs- und Ausschreibungsaufgaben bis hin zur Bauüberwachung, Koordinatorenstellung (BGR 128, SiGeKo) und Endkontrolle wird eine fachmännische und den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Ausführung gewährleistet.
Dadurch wird sicherstellt, dass der selektive Rückbau eines Gebäudes nicht zuletzt aufgrund der Minimierung der Entsorgungskosten effektiv die wirtschaftlichere Alternative zum konventionellen Abbruch darstellt.
Die Notwendigkeit der frühzeitigen Erkennung eines Schadstoffpotentials in bestehenden Gebäuden gewinnt sowohl in der Gesetzgebung als auch in der Praxis zunehmend an Bedeutung. Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz vom 7. Oktober 1996 gibt der Verwertung von Abfällen den Vorrang vor der Beseitigung. Generell ist die Verwertung ordnungsgemäß und schadlos durchzuführen, wobei insbesondere keine Schadstoffanreicherung im Wertstoffkreislauf erfolgen darf (§ 5, Abs. 3, KrW-/AbfG).
Durch frühzeitige Identifizierung von Schadstoffen und schadstoffbelasteten Bauteilen können die Gefahren bei Abriss und Umbau für Beteiligte und Umwelt im Vorfeld der Maßnahme rechtzeitig erkannt und minimiert bzw. verhindert werden. Die rechtzeitige Entfernung von belasteten Materialien lässt darüber hinaus eine Aufbereitung der verbleibenden Baustoffe zu hochwertigem Recyclingmaterial zu.
Um irreversible Vermischungen kontaminierter und nicht kontaminierter Bestandteile zu verhindern und gesundheitliche Gefahren für Mensch und Umwelt im Vorfeld der Maßnahme zu erkennen, sind daher vor dem Um- und Rückbau von Gebäuden Vorkehrungen zur Erkennung und Klassifizierung schadstoffbelasteter Bauteile zu treffen. Als Quellen einer Schadstoffbelastung kommen z.B. nutzungsbedingte Schadstoffkontaminationen durch früheren Umgang mit gefahrstoffhaltigen Produkten oder Gefahrstoffe der Bausubstanz/Dämmung/Innenausstattung in Betracht.
Aufgrund unserer Erfahrung zeigen wir Ihnen die mit dem Rückbauvorhaben verbundenen Risiken auf und analysieren für Sie die Schwachstellen. Für die identifizierten Risiken entwickeln wir optimale Lösungen. Wir verfügen über umfangreiche Erfahrungen mit Modellen von Versicherungs-unternehmen, die zur Abdeckung von finanziellen Risiken eingesetzt werden können.
Unsere Dienstleistungen auf einen Blick:
- Boden- und Grundwassererkundung
- Bodenschutzkonzept
- Grundwasserschutzkonzept
- Gebäudeuntersuchung
- Schadstofferfassung und Schadstoffkataster
- Substanzerfassung, Bauteilaufnahme und Mengenermittlung
- Rückbaukonzeptionen, Alternativen, Kosten-Nutzenanalysen
- Kostenschätzung, Kostenberechnung
- Sanierungs- und Abrissplan
- Abfallentsorgungskonzept
- Arbeitsschutz- und Sicherheitskonzept inkl. SiGePLAN
- Entsorgungsmanagement und Abfallverwertungsüberwachung
- Erstellung von Leistungsverzeichnissen und Ausschreibungsunterlagen
- Durchführung und Auswertung von Ausschreibungen
- Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung
- Terminplanung
- Bauüberwachung
- Bauleitung
- Koordinatorenfunktionen (BGR 128 und SiGeKo)
- Abrechnung und Endkontrolle
Ihr Vorteil
- Schwachstellenanalyse und Identifizierung der mit dem Projekt verbundenen Risiken
- Entwicklung des für Ihr Vorhaben optimales Konzeptes für Rückbau und Entsorgung
- Wir bieten die gesamten mit dem Projekt verbundenen Planungsarbeiten aus einer Hand an
- Gesetzeskonformität
- Verminderung von Gefahren für Mensch und Umwelt
- Klarheit über anfallende Kosten
- Kostenminimierung bei der Entsorgung
- Sicherheit bei Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen (Gebäude, Boden, Grundwasser)
Wir beraten Sie gerne bei Ihren Fragen und unterstützen Sie, dass Ihr Vorhaben ein Erfolg wird
Vorhaben zum Flächenrecycling bzw. zum Gebäuderückbau laufen nach bestimmten Abläufen ab.
Detalliertere Informationen stellen wir Ihnen wie folgt zur Verfügung:
- Über den Projektablauf:

- Über Einflussparameter auf Rückbauvorhaben:

Noch einen Schritt weiter:
Bewertung von Liegenschaften und Immobilien
Bewertung altlastetbehafteter Immobilien
Bei Rückbauprojekten können zu unterschiedlichen Phasen monetäre Bewertungen von Liegenschaften und Immobilien von Interesse sein. Auf diesen Gebieten verfügen wir über umfangreiche Erfahrungen. Überzeugen Sie sich selbst:
Moderne projektbezogenen Konzepte können Risiken wirkungsvoll auf Dritte übertragen. Hier spielen altlastenrelevante Versicherungen eine entscheidenden Rolle. Wir unterstützen Sie gerne bei der Entwicklung eines optimalen Konzeptes zum Risikotransfer.
Überzeugen Sie sich selbst:
„altlastenrelevante Versicherungen“
Nutzen Sie unsere Erfahrung
Zu unseren größten Kunden gehören Unternehmen aus der KFZ-, Mineralöl- und Chemieindustrie. So leiten wir zur Zeit den Rückbau einer Chlor-Alkali-Elektrolyse in Süddeutschland. In dem ca. 150 m langen und 70 m breiten Gebäude waren vor der Stilllegung Anlagen zur Herstellung von Chlor und Natronlauge über mehrere Jahrzehnte in Betrieb. Aufgrund des anlagebezogenen Einsatzes von größeren Quecksilbermengen ist das Auftreten von Quecksilber in den Rückbaumaterialen und im oberflächennahen Boden in besonderer Weise zu berücksichtigen.

Ansicht des Rückbauvorhabens

Selektiver Rückbau erfordert Spezialgeräte:
hier: Longfrontbagger zum Abheben von Dachteilen Unschärfe
des Bildes durch Einsatz von Wasserschleiern zur Staubbindung
Im Rahmen der Projektplanung wurden alle planerischen Arbeiten zum Rückbau des Gebäudes inkl. der Erstellung des Bodenschutz-, des Grundwasserschutz-, Arbeitsschutz-, Rückbau- und Entsorgungskonzeptes sowie die Bewirkung der erforderlichen Genehmigungen durch die DSC durchgeführt.

Longfrontbagger mit Schere im Einsatz zum Rückbau einer Zwischendecke, Unschärfe der Bilder durch Einsatz von Wasserschleiern zur Staubbindung

Longfrontbagger mit Schere im Einsatz zum Rückbau der Stahlkonstruktion, Unschärfe der Bilder durch Einsatz von Wasserschleiern zur Staubbindung

Gezielte Auskofferung von lokal verunreinigtem Boden

Reinigen von Stahlteilen mit Hochdruckwasserstrahl

Verladung von Rückbaumaterial auf LKW, im Hintergrund
Einsatz von Wasserschleier zur Stabbindung

Planierung vor Aufbringen einer Asphaltschicht im
Vordergrund bereits versiegelte Fläche
Speziell für Versicherungsunternehmen
- Sachverständigentätigkeit bei Schäden durch unfallartige Ereignisse
- Technisches Risk Management
- Risikoanalysen (UHG-Anlagen, Produkte)
- Betriebsbesichtigungen und Berichte
- Bearbeitung von Umwelt-, KH- und Produktschäden

